
Intimität
Wenn Liebe verkörpert wird.
In diesen Seminaren vertiefen wir zentrale Aspekte traumasicheren Begleitung. Jedes Thema steht für sich – und gleichzeitig gehören sie zusammen. Es geht um das, was im therapeutischen Kontakt geschieht:
wie Beziehung entsteht, wie sie sich verändert, und wie sie uns Informationen gibt. Manchmal zeigt sich das im Spiegel der Beziehung.
Manchmal im Körper.
Und manchmal in Bereichen, die besonders sensibel sind – wie Nähe, Intimität und Sexualität. Die Seminare laden dazu ein, diese Dynamiken nicht nur zu verstehen, sondern im eigenen Erleben zu erforschen. Nicht als Technik. Sondern als Entwicklung einer Haltung, die differenziert, wahrnehmend und tragfähig ist. So entsteht eine Begleitung, die nicht trennt – sondern verbindet.
Wie Liebe im Körper Ausdruck findet
Verletzte Intimität verstehen und begleiten
Anziehung, Intimität und Sexualität gehören zum Menschsein. Und gleichzeitig können sie sich auf eine Weise entwickeln, die den Kontakt verwirrend macht – innerlich und im Miteinander.
Wenn der Übergang von Liebe als Gefühl in die körperliche Erfahrung nicht gesehen oder gehalten wird, entsteht oft eine Form von Beziehung, in der Intimität an Bedingungen geknüpft ist. Das kann Herz und Körper voneinander trennen – statt sie zu verbinden.
Dieses Seminar richtet den Blick auf genau diese sensiblen Zusammenhänge. Nicht, um zu erklären oder zu bewerten, sondern um einen Zugang zu öffnen, der Orientierung gibt. Ein Zugang, der es ermöglicht, sich selbst wahrzunehmen – und im Kontakt zu bleiben, auch wenn es widersprüchlich wird.
Themen & Schwerpunkte
wahrnehmen, wie sich Nähe, Spannung und Rückzug im eigenen Erleben zeigen
Unterschiede spüren zwischen Wunsch, Bedürfnis und körperlicher Reaktion
erste Zugänge, die Herz und Körper wieder miteinander verbinden
Begleitung von Momenten, in denen Intimität unsicher oder widersprüchlich wird
mehr Orientierung im Umgang mit intensiven Beziehungsdynamiken
Intimität
- 26.11. - 28.11.20271 Wochenende / 3 Tage
Jedes Vertiefungs-Seminar findet an einem Termin über 3 Tage (Freitag bis Sonntag) statt.
FINANZIERUNG
Fördermöglichkeiten & Finanzierung
Für das Trauma-Jahrestraining können unter bestimmten Voraussetzungen Fördermittel beantragt werden.
Bildungsscheck NRW (Bildungsscheck 2.0)
Das Land Nordrhein-Westfalen fördert berufliche Weiterbildungen mit bis zu 50 % der Kursgebühren (max. 500 €). Die Beantragung erfolgt vor Beginn der Weiterbildung über das ESF-Onlineportal NRW.
Unterstützung
Gerne unterstützen wir bei Fragen zur Förderfähigkeit.
Ratenzahlung
Eine Ratenzahlung ist möglich. Details finden Sie im Anmeldeformular oder auf Anfrage.
FÜR WEN IST DIESES TRAINING GEEIGNET?
Dieses Training richtet sich an Menschen, die mit anderen arbeiten – und ihre Begleitung vertiefen möchten. Vor allem an Therapeutinnen, Beraterinnen, Coaches sowie Fachkräfte aus dem psychosozialen und pädagogischen Bereich, die traumasicher und beziehungsorientiert arbeiten wollen. Ebenso an Menschen, die einen fundierten Einstieg in die traumasichere Arbeit suchen – und bereit sind, sich auch selbst auf diesen Prozess einzulassen.