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GEFÄHRTEN

Wer wir sind... unter anderem

Dariusz — der Weggefährte
über mich ... über uns

Dariusz — der Weggefährte

Institutsleiter und Begleiter des Gefährten Traumatrainings. Und gleichzeitig nur ein Teil dessen, was über die Jahre daraus entstanden ist.

„Wir“ sind die Menschen, die das Gefährtenfeld seit vielen Jahren mittragen, mitgestalten und weitergeben. Teilnehmerinnen, Begleiterinnen und all jene, die sich davon berühren lassen und ihren eigenen Weg darin finden.

Ich wurde 1970 in Polen im Zeichen des Wassermanns geboren. Meine Eltern gaben mir den Namen Dariusz – das Gute bewahren und weitergeben. Ein Geschenk. Und eine Aufgabe. Nicht im moralischen Sinn, sondern als eine innere Ausrichtung: in allem das Gute erkennen zu können.

Vieles davon hat sich erst später in meinem Dasein gezeigt. Wirklich greifen konnte ich es, als ich begann, Trauma zu verstehen. Dort wurde klar, was mich schon lange begleitet hat. Mit dem Trauma-Blick auf meine Kindheit kann ich sagen: Mir ist Unmenschliches widerfahren. Und ich erlebe immer wieder, wie viele Menschen ähnliche Spuren in sich tragen. Ich frage mich, wie wir gesunde Gemeinschaften gestalten wollen, wenn ihre Wurzeln verletzt sind. Es ist keine Anklage und kein Urteil, sondern eine Form von Präsenz, die das Vergangene sichtbar werden lässt. In dieser Klarheit liegt Hoffnung.

Die Entwicklung der Traumaarbeit ermöglicht heute vielen Menschen, den Weg zurück zu sich zu finden – zurück zur eigenen Würde. Menschen, die in sich ein Zuhause gefunden haben, können es teilen. So entsteht menschliche Gemeinschaft. In der Traumahaltung geht es nicht darum, Menschen zu verändern, sondern Umstände zu begünstigen, unter denen Menschen sich selbst wieder begegnen können. Wenn wir über Empathie in therapeutischer Arbeit sprechen, möchte ich etwas teilen: Ich erlebe oft diese beruhigende Wirkung, wenn ich spiegele. Ich sehe und benenne, was ich wahrnehme – so offen wie möglich, sodass es ein Angebot bleibt und der Mensch Wahl hat. Dabei entsteht eine sanfte Klarheit, etwas Fließendes, das Zusammenhänge fast von selbst verbindet. Manchmal erreicht mich dabei auch etwas im Körper. Ich spüre eine Gefühlsregung, ohne sie benennen zu müssen, und bin berührt – gelegentlich sogar sichtbarer als der Mensch selbst. Das fühlt sich stimmig an. Und gerade deshalb frei. Oft braucht es dann keine Worte. Für mich zeigt sich darin ein einfacher Zusammenhang: Wenn Emotionen verkörpert sind, reagiert der Körper. Wenn sie eher auf der geistigen Ebene bleiben, wird mehr der fühlende Verstand angesprochen.

Und vielleicht ist das das Wesentliche: Was sich in uns bewegt, bleibt nicht ohne Wirkung.

Das Team
über uns

Das Team

Das Training, die Seminare und der Praxiskreis werden dauerhaft von zwei Kolleginnen begleitet, die mich unterstützen und zum Teil

eigene Räume übernehmen.

Alexandra und Michaela sind beide Traumatherapeutinnen, die bei Gefährten ihren Platz gefunden haben. Und es berührt mich, dass wir in unserer Unterschiedlichkeit denselben Blick auf Trauma entwickelt haben. Wir schauen in die gleiche Richtung.

Bald mehr über die beiden …

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WENN GRIECHISCHE KRIEGER AUF DEN WAGEN SPRANGEN, BEVOR SIE LOSRITTEN, RIEFEN SIE IHREN WAGENGEFÄHRTEN. DER GEFÄHRTE SCHWANG SICH AUF EINE ERHÖHTE PLATTFORM SEINES WAGENS, HATTE WEDER ZÜGEL NOCH WAFFE ZU BEDIENEN. SEIN JOB WAR ES DIE BEOBACHTUNG DES GESCHEHENS UND SEINES UMFELDES. ER HATTE DEN ÜBERBLICK ÜBER DIE UMGEBUNG ZU BEWAHREN SOWIE DIE RÜCKMELDUNG ÜBER SEINE BEOBACHTUNGEN ZU GEBEN. MIT EINEM WEITEN BLICK DIE GEFÄHRTEN DURCH DIE GEFAHR ZU BEGLEITEN UND IN SICHERHEIT ZU BRINGEN.

HERKUNFT AUS DEM GRIECHISCHEN THERAPEUTOS

DER WEGGEFÄHRTE

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